Es ist so weit: MyFoodPath ist online. Aus einer Idee, die lange nur in meinen Notizen lag, ist eine Plattform geworden, die du ab sofort nutzen kannst. Hier erzähle ich, warum ich sie gebaut habe und was ich damit erreichen möchte.
Wie alles anfing
Ich hatte über Jahre hinweg Verdauungsprobleme. Ich bin von Arzt zu Arzt gelaufen, habe unzählige Ratgeber gelesen und vieles ausprobiert: Mittelchen, Hausmittel, Nahrungsergänzungsmittel, noch ein Pulver und noch eine Kapsel.
Dabei ist mir etwas aufgefallen, das mich zunehmend beschäftigt hat: Es gibt erstaunlich viele Unstimmigkeiten. Ratgeber widersprechen sich. Vieles bleibt eine Vermutung, wird aber als Tatsache verkauft. Manches ist eine Halbwahrheit, und manches ist schlicht falsch. Was davon wirklich stimmt, war für mich als Betroffenen kaum auseinanderzuhalten.

Das Problem: gute Antworten zu finden ist mühsam
Wer wissen will, ob ein Nährstoff oder ein Lebensmittel eine bestimmte Wirkung hat, landet schnell bei wissenschaftlichen Studien, Stellungnahmen von Behörden und Metaanalysen. Diese zu finden, einzuordnen und zu verstehen ist aufwendig und kompliziert, vor allem wenn man sich nebenbei auch noch um seine Gesundheit kümmern möchte.
Genau hier setzt MyFoodPath an. Ich wollte einen Ort, an dem diese Recherche schon gemacht ist und an dem man nachlesen kann, woher eine Aussage kommt, statt sie einfach glauben zu müssen.
Was MyFoodPath leisten soll
- Belegte Wirkungen statt Behauptungen. Zu Lebensmitteln und Nährstoffen wie Magnesium oder Indische Flohsamenschalen zeigt MyFoodPath, welche Wirkungen wissenschaftlich gestützt sind, zum Beispiel auf die Regelmäßige Verdauung.
- Transparente Quellen. Jede Aussage soll sich bis zur Quelle zurückverfolgen lassen. Wie wir dabei vorgehen, steht auf der Seite So arbeiten wir.
- Verständlich erklärt. Ernährungswissen soll nicht nur für Fachleute zugänglich sein, sondern für alle, die ihre Ernährung Schritt für Schritt verbessern möchten.
- Mehrsprachig. Die Plattform gibt es auf Deutsch, Englisch und Italienisch.
Noch klein, aber wachsend
Ich will ehrlich sein: Die Datenbank ist noch relativ klein. Das liegt daran, dass gute Recherche Zeit braucht. Jeder Eintrag muss gelesen, geprüft und mit Quellen belegt werden. Lieber wenige Einträge, auf die du dich verlassen kannst, als viele, bei denen niemand weiß, woher sie stammen.
Dafür wächst MyFoodPath quasi täglich: Es kommen laufend neue Lebensmittel, Nährstoffe und Wirkungen dazu. Es lohnt sich also, immer wieder vorbeizuschauen.
Und jetzt?
Stöbere in der Wissensdatenbank, lies die Ratgeber und schau, was dich weiterbringt. Wenn dir ein Lebensmittel, ein Nährstoff oder eine Wirkung fehlt, die dich interessiert, bleib dran: Die Datenbank wächst weiter.
Danke, dass du dabei bist. Willkommen bei MyFoodPath.




