Handgemalte Illustration von Radicchio, Fenchel, Blumenkohl, Zucchini, Tomaten und Erbsen.

Gemüse

Tomaten

Tomaten sind saftige Früchte, die in der Küche zum Gemüse zählen. Du kannst sie roh oder gegart genießen. Ernährungsphysiologisch sind sie für ihren hohen Wassergehalt und das rote Carotinoid Lycopin bekannt.

Lebensmittel9 Quellen
Handgemalte Illustration einer ganzen und einer halbierten roten Tomate.

Tomaten gehören zu den Nachtschattengewächsen und sind botanisch Beeren. Je nach Sorte unterscheiden sie sich in Größe, Farbe und Geschmack – von kleinen, süßen Kirschtomaten bis zu großen Fleischtomaten. Du kannst sie im Salat oder auf Brot essen und für Suppen, Saucen oder Ofengerichte verwenden. Neben Wasser enthalten sie Vitamine, Mineralstoffe und pflanzliche Farbstoffe wie Lycopin. Die Nährstoffangaben in der Zusammensetzungstabelle beziehen sich auf 100 g und sind mit einer Quellenangabe versehen.

Botanisch eine Frucht, in der Küche ein Gemüse

Tomaten gehören zu den Nachtschattengewächsen und sind botanisch Beeren. In der Küche werden sie meist als Gemüse verwendet. Je nach Sorte unterscheiden sie sich in Größe, Farbe und Geschmack – von kleinen, süßen Kirschtomaten bis zu großen Fleischtomaten.

Roh oder gegart

Du kannst Tomaten roh im Salat oder auf Brot essen und sie gegart für Suppen, Saucen oder Ofengerichte verwenden. Sie enthalten viel Wasser sowie Vitamine, Mineralstoffe und pflanzliche Farbstoffe wie das rote Carotinoid Lycopin.

Die Nährstoffangaben beziehen sich auf 100 g Tomaten.

Nährstoffe

Sicherheitshinweise

  • Gegenanzeige

    Tomatenallergie und Pollen-Nahrungsmittel-Syndrom

    Rohe Tomaten können besonders bei Menschen mit einer Pollenallergie Juckreiz oder Schwellungen im Mund auslösen. Meide die Formen, auf die du allergisch reagierst. Gekochte Tomaten werden manchmal besser vertragen, sind aber nicht für alle Betroffenen sicher. Bei Atemnot oder einer Schwellung im Rachen brauchst du sofort medizinische Hilfe. [1]

  • Vorsicht

    Möglicher Auslöser von Sodbrennen

    Wenn du Reflux hast, können Tomaten deine Beschwerden verstärken. Reduziere sie nur dann, wenn du bemerkst, dass sie bei dir Symptome auslösen; ein allgemeiner Verzicht ist nicht nötig. [2]

  • Vorsicht

    Portionen bei eingeschränkter Kaliumausscheidung abstimmen

    Tomaten tragen zur Kaliumaufnahme bei. Wenn du eine chronische Nierenerkrankung oder erhöhte Kaliumwerte hast und dein Behandlungsteam dir eine Kaliumbegrenzung empfiehlt, stimme deine Portionen darauf ab. Eine Nierenerkrankung allein bedeutet nicht, dass du Tomaten meiden musst. [3][4]

  • Vorsicht

    Kleine Tomaten für Babys und Kleinkinder vierteln

    Ganze Kirsch- oder Cocktailtomaten können bei Babys und Kleinkindern die Atemwege blockieren. Schneide sie längs in Viertel und bleib beim Essen dabei. [5]

  • Vorsicht

    Waschen und geschnittene Tomaten kühlen

    Wasche Tomaten vor dem Essen oder Zubereiten unter fließendem Wasser, ohne Seife oder Bleichmittel. Vermeide Kontakt mit rohem Fleisch und kühle geschnittene Tomaten zeitnah. Diese Hygiene ist besonders wichtig, wenn du schwanger bist, ein geschwächtes Immunsystem hast oder älter bist. [6][7]

  • Vorsicht

    Bei unreifen Tomaten vorsichtig sein

    Unreife Tomaten enthalten meist mehr Glykoalkaloide als reife Früchte. Bevorzuge vorsichtshalber reife Tomaten: Für unreife Früchte lässt sich keine verlässlich sichere Verzehrmenge angeben. Das bedeutet nicht, dass jede grüne Tomate nachweislich giftig ist; auch reife Sorten können grün sein. [8]

Häufige Fragen

Sind Tomaten Obst oder Gemüse?

Botanisch sind Tomaten Früchte; in der Küche werden sie als Gemüse verwendet.

Kann man Tomaten roh und gekocht essen?

Ja. Tomaten lassen sich roh oder gegart genießen.

Welcher rote Pflanzenstoff ist in Tomaten bekannt?

Tomaten sind für Lycopin bekannt, ein rotes Carotinoid.

Wie viel Ballaststoffe enthalten 100 g Tomaten?

100 g Tomaten enthalten 1,02 g Ballaststoffe.

  • Brokkoli

    Brokkoli ist ein meist grünes Kohlgemüse mit zarten Röschen und einem essbaren Strunk. Er ist für seinen Gehalt an Vitamin C, Folat und Ballaststoffen bekannt.

  • Karotten

    Karotten sind knackige, mild-süßliche Wurzelgemüse, die du roh oder gegart essen kannst. Besonders bekannt sind orange Karotten für ihr Beta-Carotin; sie enthalten außerdem Ballaststoffe.

  • Kartoffeln

    Kartoffeln sind die essbaren, stärkereichen Knollen der Kartoffelpflanze. Sie gehören zu den Grundnahrungsmitteln und lassen sich vielseitig zubereiten – etwa gekocht, gebacken oder als Püree.

  • Spinat

    Spinat ist ein grünes Blattgemüse. Als Lebensmittel werden die essbaren Blätter der Pflanze Spinacia oleracea verwendet.

Quellen

  1. 01Guy's and St Thomas' NHS Foundation TrustPollen food syndromeQuelle öffnen
  2. 02National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney DiseasesEating, Diet, & Nutrition for GER & GERDQuelle öffnen
  3. 03National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney DiseasesHealthy Eating for Adults with Chronic Kidney DiseaseQuelle öffnen
  4. 04National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney DiseasesTips for People with Chronic Kidney Disease (CKD): PotassiumQuelle öffnen
  5. 05NHSPreparing food safely for babiesQuelle öffnen
  6. 06US Food and Drug AdministrationSelecting and Serving Produce SafelyQuelle öffnen
  7. 07U.S. Food and Drug AdministrationFruits, Veggies and Juices (Food Safety for Moms-to-Be)Quelle öffnen
  8. 08EFSA Journal · 2020Risk assessment of glycoalkaloids in feed and food, in particular in potatoes and potato-derived productsDOI 10.2903/j.efsa.2020.6222
  9. 09ANSES – French Agency for Food, Environmental and Occupational Health & Safety – Ciqual French food composition table · 2025Tomato, raw (average) (CIQUAL 20385)Quelle öffnen