
Gemüse
Brokkoli
Brokkoli ist ein meist grünes Kohlgemüse mit zarten Röschen und einem essbaren Strunk. Er ist für seinen Gehalt an Vitamin C, Folat und Ballaststoffen bekannt.

Bei Brokkoli isst du die noch geschlossenen Blütenknospen und den Strunk. Die Röschen schmecken roh im Salat, gedämpft als Beilage oder gekocht in Suppen; den geschälten Strunk kannst du in Scheiben schneiden und mitverwenden. Sein Geschmack ist mild bis leicht kohlartig. Die Nährstoffmengen sind mit Quellenangabe pro 100 g aufgeführt; dabei ist wichtig, ob sich die Angaben auf rohen oder gegarten Brokkoli beziehen.
Brokkoli: Röschen und Strunk
Brokkoli ist ein meist grünes Kohlgemüse. Gegessen werden die noch geschlossenen Blütenknospen, die als Röschen wachsen, und der Strunk. Sein Geschmack ist mild bis leicht kohlartig.
Du kannst die Röschen roh in Salat geben, dämpfen oder in Suppen kochen. Den geschälten Strunk kannst du in Scheiben schneiden und mitverwenden. Die Nährstoffangaben beziehen sich auf 100 g rohen Brokkoli; gegarter Brokkoli kann andere Werte haben.
Nährstoffe auf einen Blick
Brokkoli enthält unter anderem Vitamin C, Folat und Ballaststoffe. Pro 100 g sind es 91,2 mg Vitamin C, 67 µg Folat und 2,6 g Ballaststoffe.
Bei Warfarin die Vitamin-K-Aufnahme gleichmäßig halten
Wenn du Warfarin oder einen anderen Vitamin-K-Antagonisten einnimmst, können größere Änderungen deiner Vitamin-K-Aufnahme die Gerinnungshemmung beeinflussen. Brokkoli musst du nicht grundsätzlich meiden. Halte deine Aufnahme möglichst gleichmäßig und besprich größere Ernährungsumstellungen mit deiner behandelnden Praxis.
Rohe Sprossen können Krankheitserreger enthalten
Rohe oder nur leicht erhitzte Brokkolisprossen können lebensmittelbedingte Infektionen verursachen. Waschen beseitigt das Risiko nicht zuverlässig; gründliches Durchgaren senkt es. Für Schwangere, ältere Menschen, immungeschwächte Personen und Kinder gilt: Sprossen nur gründlich durchgegart essen. Diese Warnung betrifft Sprossen, nicht gewöhnlichen gegarten Brokkoli.
Brokkoli kann bei manchen Menschen Blähungen verursachen. Wenn du Beschwerden bemerkst, passe die Portionsgröße an deine Verträglichkeit an; ein vollständiger Verzicht ist meist nicht nötig.
Nährstoffe
- Ballaststoffe2,6 gpro 100 g[6]
- Calcium47,5 mgpro 100 g[6]
- Eisen0,81 mgpro 100 g[6]
- Magnesium23 mgpro 100 g[6]
- Phosphor66 mgpro 100 g[6]
- Kalium321 mgpro 100 g[6]
- Zink0,41 mgpro 100 g[6]
- Kupfer0,047 mgpro 100 g[6]
- Jod3,63 µgpro 100 g[6]
- Selen1,21 µgpro 100 g[6]
- Vitamin A30,1 µgpro 100 g[6]
- Vitamin E0,78 mgpro 100 g[6]
- Vitamin D0 µgpro 100 g[6]
- Vitamin C91,2 mgpro 100 g[6]
- Vitamin B60,17 mgpro 100 g[6]
- Vitamin B120 µgpro 100 g[6]
- Vitamin K102 µgpro 100 g[6]
- Folat67 µgpro 100 g[6]
Sicherheitshinweise
Nebenwirkung
Blähungen bei empfindlicher Verdauung
Brokkoli kann bei manchen Menschen Blähungen verursachen. Wenn du Beschwerden bemerkst, passe die Portionsgröße an deine Verträglichkeit an; ein vollständiger Verzicht ist meist nicht nötig. [1]
Wechselwirkung
Bei Warfarin die Aufnahme möglichst gleichmäßig halten
Wenn du Warfarin oder einen anderen Vitamin-K-Antagonisten einnimmst, können größere Änderungen deiner Vitamin-K-Aufnahme die Gerinnungshemmung beeinflussen. Du musst Brokkoli nicht grundsätzlich meiden: Halte deine Aufnahme möglichst gleichmäßig und besprich größere Ernährungsumstellungen mit deiner behandelnden Praxis. Diese Warnung gilt nicht pauschal für alle Gerinnungshemmer. [2]
Gegenanzeige
Bei bestätigter Brokkoli-Allergie meiden
Wenn bei dir eine Brokkoli-Allergie bestätigt wurde, solltest du Brokkoli meiden. Eine Allergie gegen ein anderes Kreuzblütler-Gemüse bedeutet jedoch nicht automatisch, dass du auch gegen Brokkoli allergisch bist. [3]
Vorsicht
Jodversorgung bei Schilddrüsenfragen berücksichtigen
Bei ausreichender Jodversorgung gelten übliche Mengen Brokkoli nicht als Anlass zur Sorge wegen seiner goitrogenen Inhaltsstoffe. Wenn du einen Jodmangel oder eine Schilddrüsenerkrankung hast, kläre besonders hohe rohe Mengen individuell ab; ein pauschaler Verzicht ist nicht begründet. [4]
Obergrenze
Keine festgelegte Höchstmenge für Brokkoli als Lebensmittel
In den vorliegenden Recherchen wurde keine behördlich festgelegte Brokkoli-Höchstmenge in Gramm pro Tag gefunden. Daraus lässt sich weder eine konkrete maximale Portion noch eine unbegrenzt verträgliche Menge ableiten. [5]
Häufige Fragen
Welche Teile vom Brokkoli kann man essen?
Die Röschen und der Strunk sind essbar.
Zu welcher Pflanzenfamilie gehört Brokkoli?
Brokkoli gehört zur Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae).
Kann Brokkoli Blähungen verursachen?
Bei empfindlicher Verdauung kann Brokkoli Blähungen verursachen.
Muss ich bei Warfarin auf Brokkoli achten?
Bei Warfarin solltest du die Aufnahme von Brokkoli möglichst gleichmäßig halten.
Sind rohe Brokkolisprossen sicher zu essen?
Rohe Sprossen können Krankheitserreger enthalten; Risikogruppen sollten sie meiden.
Weitere Einträge
Spinat
Spinat ist ein grünes Blattgemüse. Als Lebensmittel werden die essbaren Blätter der Pflanze Spinacia oleracea verwendet.
Quellen
- 01National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney DiseasesEating, Diet, & Nutrition for Gas in the Digestive TractQuelle öffnen
- 02NHSWarfarin: medicine used to prevent and treat blood clotsQuelle öffnen
- 03The Safety of Cruciferous Plants in Humans: A Systematic ReviewQuelle öffnen
- 04National Institutes of Health, Office of Dietary SupplementsIodine — Fact Sheet for ConsumersQuelle öffnen
- 05European Food Safety AuthorityDietary reference valuesQuelle öffnen
- 06ANSES – French Agency for Food, Environmental and Occupational Health & Safety – Ciqual French food composition table · 2025Broccoli, raw (CIQUAL 20057)Quelle öffnen
