Handgemalte Illustration von Linsen, Käse, einem halbierten Ei und Vollkornbrot.

Mineralstoffe

Phosphor

Phosphor ist ein lebenswichtiger Mineralstoff und gehört zu den Mengenelementen. Er ist Bestandteil von Knochen, Zähnen und Zellstrukturen und an der Energieübertragung in den Zellen beteiligt.

Nährstoff8 zugelassene EU-Angaben27 Quellen

Dein Körper benötigt Phosphor unter anderem für Knochen und Zähne. Er ist außerdem Bestandteil der Erbsubstanz DNA und RNA, von Zellmembranen und von ATP, einem Molekül zur Energieübertragung in den Zellen. In Lebensmitteln und im Körper liegt Phosphor überwiegend in phosphathaltigen Verbindungen vor, nicht als freies Element. Die Begriffe sind deshalb nicht gleichbedeutend: Phosphor bezeichnet das chemische Element mit dem Symbol P, Phosphate sind bestimmte Verbindungen dieses Elements.

Phosphor ist ein lebenswichtiger Mineralstoff und gehört zu den Mengenelementen. Dein Körper braucht ihn unter anderem für Knochen und Zähne sowie für Zellmembranen und die Energieübertragung in den Zellen.

Phosphor und Phosphate

Phosphor ist das chemische Element mit dem Symbol P. In Lebensmitteln und im Körper kommt er überwiegend in phosphathaltigen Verbindungen vor, etwa als Bestandteil von ATP, DNA, RNA und Phospholipiden. Phosphor und Phosphat sind daher nicht gleichbedeutend: Phosphate sind Verbindungen des Elements Phosphor.

Was Phosphor im Körper beiträgt

Phosphor trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zu einer normalen Funktion der Zellmembran sowie zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne bei. Diese zugelassenen Angaben gelten für Lebensmittel, die mindestens als Phosphorquelle gelten. Sie bedeuten nicht, dass zusätzliche Präparate bei ausreichender Versorgung mehr Energie, stärkere Knochen oder gesündere Zähne bewirken.

Wie viel Phosphor brauchst du?

Die EFSA nennt für Erwachsene, Schwangere und Stillende eine angemessene Gesamtzufuhr von 550 mg Phosphor pro Tag. Für Kinder und Jugendliche gelten altersabhängige Werte. Eine angemessene Zufuhr ist kein exakt bestimmter Mindestbedarf. Der EU-Nährstoffbezugswert für die Kennzeichnung beträgt 700 mg pro Tag und ist nicht mit dem EFSA-Referenzwert für Erwachsene gleichzusetzen.

Sind Phosphorpräparate nötig?

Eine routinemäßige zusätzliche Phosphorzufuhr wird nicht empfohlen. Die EFSA konnte wegen unzureichender Daten keine tolerierbare obere Aufnahmemenge für den Nährstoff festlegen. Das heißt nicht, dass beliebig hohe Mengen unbedenklich sind. Der EFSA-ADI von 40 mg Phosphor pro kg Körpergewicht betrifft Phosphatzusatzstoffe und ist keine Obergrenze für die Nährstoffzufuhr.

Untersuchungen zu zusätzlichem Phosphat und Calciumbilanz zeigen mögliche Veränderungen von Stoffwechselmarkern, aber keinen nachgewiesenen Nutzen für Knochendichte oder Frakturrisiko. Hinweise auf mögliche Effekte auf Gewicht oder Sättigung stammen aus begrenzter Forschung und belegen keinen verlässlichen, anhaltenden Nutzen.

Wie Ernährung wirkt

  • Evidenz: stark

    Energiestoffwechsel

    • Phosphor trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. [1][2]

      EU-zugelassene Angabe

  • Evidenz: stark

    Zellmembran

    • Phosphor trägt zu einer normalen Funktion der Zellmembran bei. [1][2]

      EU-zugelassene Angabe

  • Evidenz: stark

    Knochengesundheit

    • Phosphor trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei. [1][2]

      EU-zugelassene Angabe

  • Evidenz: stark

    Zahngesundheit

    • Phosphor trägt zur Erhaltung normaler Zähne bei. [1][2]

      EU-zugelassene Angabe

  • Evidenz: begrenzt

    Calcium- und Phosphorstoffwechsel

    • Zusätzliches Phosphat verringerte in einer Meta-Analyse die Calciumausscheidung im Urin und verbesserte im Allgemeinen die Calciumbilanz; ein Nutzen für Knochen oder das Frakturrisiko wurde nicht nachgewiesen. [3]

      Studienlage

  • Evidenz: begrenzt

    Körpergewicht

    • Begrenzte Studien liefern Hinweise, dass Phosphor zu den Mahlzeiten bei Erwachsenen mit Übergewicht oder Adipositas günstige Gewichts- und Taillenumfangsveränderungen unterstützen könnte; ein anhaltender Nutzen ist nicht belegt. [4]

      Studienlage

  • Evidenz: unzureichendneutral

    Blutzuckerregulation

    • Es gibt keine ausreichenden Belege, dass zusätzliches Phosphor die Blutzucker- oder Insulinreaktion nach einer Mahlzeit bei gesunden Erwachsenen zuverlässig verbessert. [4]

      Studienlage

Aussagen & Evidenz

  • Phosphor trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. [2][1]

    Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, die mindestens als Phosphorquelle gelten. Sie beschreibt eine normale Körperfunktion und bedeutet nicht, dass zusätzliches Phosphor deine Energie oder Leistungsfähigkeit steigert.

    In der EU zugelassene gesundheitsbezogene Angabe · Commission Regulation (EU) No 432/2012, Annex

  • Phosphor trägt zu einer normalen Funktion der Zellmembran bei. [2][1]

    Phosphor ist Bestandteil von Phospholipiden in Zellmembranen. Die zugelassene Angabe gilt nur für Lebensmittel, die mindestens als Phosphorquelle gelten; sie belegt keinen zusätzlichen Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln bei ausreichender Versorgung.

    In der EU zugelassene gesundheitsbezogene Angabe · Commission Regulation (EU) No 432/2012, Annex

  • Phosphor trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei. [2][1]

    Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, die mindestens als Phosphorquelle gelten. Sie betrifft die normale Knochenstruktur und ist keine Aussage zur Vorbeugung von Osteoporose oder Knochenbrüchen.

    In der EU zugelassene gesundheitsbezogene Angabe · Commission Regulation (EU) No 432/2012, Annex

  • Phosphor trägt zur Erhaltung normaler Zähne bei. [2][1]

    Die Angabe darf nur für Lebensmittel verwendet werden, die mindestens als Phosphorquelle gelten. Sie beschreibt eine normale Körperfunktion und belegt nicht, dass zusätzliches Phosphor Karies oder andere Zahnerkrankungen verhindert.

    In der EU zugelassene gesundheitsbezogene Angabe · Commission Regulation (EU) No 432/2012, Annex

  • Die EFSA legt für Erwachsene, einschließlich Schwangerer und Stillender, eine angemessene Phosphorzufuhr von 550 mg pro Tag fest. [5]

    Dieser Referenzwert bezieht sich auf die gesamte Zufuhr, nicht auf eine Ergänzungsdosis. Die Daten reichten nicht aus, um einen durchschnittlichen Bedarf oder eine Referenzzufuhr für die Bevölkerung abzuleiten. Der Wert ist daher kein exakt bestimmter Mindestbedarf.

    NährwertangabeEvidenz: stark

  • Zusätzliches Phosphat verringerte in einer Meta-Analyse die Kalziumausscheidung im Urin und verbesserte meist die Kalziumbilanz; ein Nutzen für Knochendichte oder Frakturrisiko wurde nicht nachgewiesen. [3]

    Die Auswertung umfasste 12 Studien mit 269 offenbar gesunden Erwachsenen. Viele Studien hatten eine geringe methodische Qualität und untersuchten nur indirekte Messgrößen. Knochendichte und Frakturen wurden nicht untersucht; langfristige Vorteile oder Sicherheit lassen sich daraus nicht ableiten.

    StudienlageEvidenz: begrenzt

  • Einige kleine Studien deuten darauf hin, dass Natriumphosphat bestimmte sportliche Leistungsparameter verbessern kann; ein verlässlicher Nutzen ist nicht belegt. [6]

    Eine systematische Übersichtsarbeit umfasste 17 Phosphatstudien mit 247 Teilnehmenden, überwiegend Männern. Protokolle und Ergebnisse unterschieden sich; ein zusammengefasster Phosphateffekt wurde nicht berechnet. Die Befunde begründen keine routinemäßige Ergänzung. Angaben in mg Natriumphosphat sind nicht mit mg elementarem Phosphor gleichzusetzen.

    StudienlageEvidenz: begrenzt

  • Kleine Studien deuten darauf hin, dass Phosphor zu einer Mahlzeit die Wärmeproduktion nach dem Essen erhöhen kann; ein langfristiger gesundheitlicher Nutzen ist nicht belegt. [4]

    Eine systematische Übersichtsarbeit von 2026 berichtete positive Ergebnisse in drei von vier Studien zur Thermogenese. Positive Akutstudien verwendeten 500 mg Phosphor. Die Autoren bewerteten die Evidenzsicherheit für diesen kurzfristigen Endpunkt als moderat; für einen bedeutsamen langfristigen Nutzen bleibt die Evidenz begrenzt.

    StudienlageEvidenz: begrenzt

  • Begrenzte Forschung deutet auf günstige Veränderungen von Gewicht und Taillenumfang durch Phosphor zu den Mahlzeiten bei Erwachsenen mit Übergewicht oder Adipositas hin; ein anhaltender Nutzen ist nicht belegt. [4]

    Die längerfristigen Befunde einer Übersichtsarbeit von 2026 stützten sich auf eine zwölfwöchige Studie mit 375 mg Phosphor zu jeder Hauptmahlzeit, insgesamt 1.125 mg täglich. Auch Sättigung und nachfolgende Nahrungsaufnahme zeigten günstige Signale. Daraus lässt sich keine allgemeine Empfehlung zur Gewichtsregulation ableiten.

    StudienlageEvidenz: begrenzt

  • Es gibt keine ausreichenden Belege dafür, dass zusätzliches Phosphor die Glukose-, Insulin- oder Blutfettreaktionen nach Mahlzeiten bei gesunden Erwachsenen zuverlässig verbessert. [4]

    In einer systematischen Übersichtsarbeit von 2026 fanden vier von fünf Studien zur Glykämie und drei von vier Studien zu Blutfetten keinen signifikanten Effekt. Die Autoren bewerteten die Evidenzsicherheit als niedrig. Die Ergebnisse begründen keine Empfehlung zur Verbesserung dieser Stoffwechselparameter.

    StudienlageEvidenz: unzureichend

  • Bei chronischer Nierenerkrankung kann eine verminderte Phosphatausscheidung zu Phosphoransammlung und Störungen des Knochen- und Mineralstoffwechsels führen. [7]

    Ergebnisse aus Studien mit gesunden Erwachsenen lassen sich nicht auf Menschen mit chronischer Nierenerkrankung übertragen. Wenn deine Nierenfunktion eingeschränkt ist, solltest du Phosphorpräparate nicht ohne ärztliche Rücksprache verwenden.

    StudienlageEvidenz: stark

Sicherheitshinweise

  • Nebenwirkung

    Magen-Darm-Beschwerden durch höhere Supplementdosen

    Bei manchen Menschen wurden mit Supplementen, die mehr als 750 mg Phosphor täglich lieferten, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen beobachtet. Diese Menge ist keine offizielle Obergrenze und bedeutet nicht, dass niedrigere Dosen immer sicher sind. [9]

  • Obergrenze

    Keine EFSA-Obergrenze für den Nährstoff festgelegt

    Die EFSA konnte wegen unzureichender Daten keine tolerierbare obere Aufnahmemenge für Phosphor festlegen. Das bedeutet nicht, dass beliebig hohe Mengen sicher sind; etwa 3.000 mg täglich dürfen nicht als EFSA-Obergrenze angegeben werden. [9]

  • Obergrenze

    EFSA-ADI für Phosphate: nicht mit einer Nährstoff-Obergrenze verwechseln

    Bei der Neubewertung von Phosphatzusatzstoffen legte die EFSA eine akzeptable tägliche Aufnahmemenge (ADI) von 40 mg Phosphor pro kg Körpergewicht fest, unter Berücksichtigung aller Nahrungsquellen. Das entspricht 2.800 mg bei 70 kg Körpergewicht. Der ADI ist keine Nährstoff-Obergrenze und gilt nicht bei mittelgradig bis stark eingeschränkter Nierenfunktion. [10]

  • Obergrenze

    US-Obergrenzen hängen von Alter und Lebensphase ab

    Die US-Obergrenzen für gesunde Menschen beziehen sich auf Phosphor insgesamt aus Nahrung und Supplementen: 3.000 mg/Tag für 1–8 Jahre, 4.000 mg/Tag für 9–70 Jahre und 3.000 mg/Tag ab 71 Jahren. Für Schwangere von 14–50 Jahren gelten 3.500 mg/Tag, für Stillende von 14–50 Jahren 4.000 mg/Tag. Unter 12 Monaten wurde keine Obergrenze festgelegt. Diese Werte sind keine Einnahmeziele und keine EFSA-Grenzwerte. [7]

  • Vorsicht

    Bei Nierenerkrankungen individuell abstimmen

    Bei eingeschränkter Nierenfunktion kann sich Phosphat im Körper anreichern und zu Störungen des Mineral- und Knochenstoffwechsels sowie Verkalkungen beitragen. Wenn du eine Nierenerkrankung hast, stimme Phosphorsupplemente und mögliche Ernährungsanpassungen mit deinem Behandlungsteam ab; Grenzwerte für Gesunde bieten dir keine verlässliche Sicherheit. [7][10]

  • Vorsicht

    Keine routinemäßige zusätzliche Phosphorzufuhr

    Das BfR empfiehlt, Phosphor nicht gezielt zu Ernährungszwecken in Nahrungsergänzungsmitteln oder angereicherten Lebensmitteln zuzusetzen. Das ist eine Empfehlung zur Risikobegrenzung, keine numerische Obergrenze und kein Verbot ärztlich verordneter Ergänzung. [11]

  • Wechselwirkung

    Manche Mittel gegen Sodbrennen verringern die Aufnahme

    Antazida mit Aluminiumhydroxid binden Phosphor im Darm; eine längere Einnahme, besonders über mindestens drei Monate, kann einen niedrigen Blutphosphatspiegel verursachen oder verschlimmern. Auch Calciumcarbonat kann die Phosphoraufnahme verringern. Wenn du solche Mittel regelmäßig nimmst, besprich dies ärztlich, statt eigenständig Phosphor zu ergänzen. [7]

  • Nebenwirkung

    Natriumphosphat-Arzneimittel können schwere Störungen auslösen

    Natriumphosphat-Arzneimittel können den Phosphat- und Natriumspiegel erhöhen und Calcium sowie Kalium im Blut senken. Schwere Störungen können unter anderem Tetanie und Nierenversagen verursachen; auch Gewebeverkalkungen werden beschrieben. Diese Warnung betrifft Arzneimittel und darf nicht auf die übliche Phosphorzufuhr aus Lebensmitteln übertragen werden. [12]

  • Vorsicht

    Nierenrisiko bei oralen Natriumphosphat-Darmreinigern

    Nach oralen Natriumphosphat-Präparaten zur Darmreinigung wurden selten schwere Nierenschäden beschrieben, auch ohne erkennbare Risikofaktoren. Besonders wichtig ist eine ärztliche Prüfung bei höherem Alter, Austrocknung, Nierenerkrankung, aktiver Kolitis oder verlangsamter Darmpassage. Das betrifft Darmreinigungsdosen, nicht die normale Ernährung. [13][14]

  • Wechselwirkung

    Medikamente vor Natriumphosphat-Darmreinigung prüfen lassen

    Diuretika, ACE-Hemmer, Angiotensin-Rezeptorblocker und NSAR können das Risiko für Nieren- oder Elektrolytprobleme bei Natriumphosphat-Darmreinigern erhöhen. Beim geprüften Phospho-soda-Präparat ist auch bei Lithium und QT-verlängernden Arzneimitteln Vorsicht nötig; die Darmreinigung kann die Aufnahme anderer oraler Medikamente beeinträchtigen. Lass deine Medikamente vorher prüfen und setze sie nicht eigenständig ab. [13][14]

  • Gegenanzeige

    Gegenanzeigen gelten für das konkrete Darmreinigungspräparat

    Laut der geprüften HPRA-Produktinformation darf Phospho-soda unter anderem bei Nierenfunktionsstörung, symptomatischer schwerer Herzinsuffizienz, Aszites, Darmverschluss oder -perforation, Ileus, Megakolon, aktiver entzündlicher Darmerkrankung sowie unter 18 Jahren nicht angewendet werden. Das sind keine Gegenanzeigen für phosphorhaltige Lebensmittel. Bei Elektrolytstörungen oder natriumarmer Ernährung ist zusätzlich ärztliche Prüfung nötig. [14]

  • Vorsicht

    Darmreinigungspräparate in Schwangerschaft und Stillzeit abklären

    Das geprüfte Phospho-soda-Präparat soll in der Schwangerschaft nur bei eindeutiger Notwendigkeit angewendet werden; seine Stillhinweise verlangen eine vorübergehende Unterbrechung. Wenn du schwanger bist oder stillst, kläre die Anwendung vorher ärztlich ab. Diese Einschränkungen betreffen dieses Arzneimittel, nicht Phosphor aus der normalen Ernährung. [14]

Enthalten in

Häufige Fragen

Wie viel Phosphor brauche ich pro Tag?

Die EFSA nennt für Erwachsene, auch während Schwangerschaft und Stillzeit, eine angemessene Zufuhr von 550 mg pro Tag. Für andere Altersgruppen gelten andere Werte.

Wofür braucht der Körper Phosphor?

Phosphor ist Bestandteil von Knochen, Zähnen und Zellstrukturen und an der Energieübertragung in den Zellen beteiligt. Es trägt außerdem zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur normalen Funktion der Zellmembran bei.

Sollte ich Phosphor als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen?

Eine routinemäßige zusätzliche Phosphorzufuhr ist nicht angezeigt. Bei chronischer Nierenerkrankung solltest du die Phosphorzufuhr individuell mit einer Fachperson abstimmen.

Warum ist Phosphor bei einer Nierenerkrankung ein Thema?

Bei chronischer Nierenerkrankung kann die verminderte Phosphatausscheidung dazu führen, dass sich Phosphor im Körper ansammelt und der Knochen- und Mineralstoffwechsel gestört wird.

Hilft Phosphor den Knochen und Zähnen?

Phosphor trägt zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne bei. Ein Nutzen zusätzlicher Phosphat-Zufuhr für Knochen oder Frakturrisiko wurde jedoch nicht nachgewiesen.

  • Calcium

    Calcium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff. Es ist ein Baustein von Knochen und Zähnen und trägt zur normalen Funktion von Muskeln, Nerven und Blutgerinnung bei.

  • Kupfer

    Kupfer ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, das dein Körper in kleinen Mengen benötigt. Es ist an der Energiegewinnung, dem Eisenstoffwechsel und der Bildung von Bindegewebe beteiligt.

  • Jod

    Jod ist ein lebensnotwendiges Spurenelement. Dein Körper braucht es, um Schilddrüsenhormone zu bilden, die den Stoffwechsel sowie Wachstum und Entwicklung unterstützen.

  • Eisen

    Eisen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement und Bestandteil von Hämoglobin, das Sauerstoff im Blut transportiert.

  • Selen

    Selen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement. Dein Körper benötigt es in kleinen Mengen für selenhaltige Proteine, die unter anderem am Schilddrüsenhormonstoffwechsel und am Schutz vor oxidativen Schäden beteiligt sind.

  • Zink

    Zink ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, das du über die Ernährung aufnimmst. Es erfüllt wichtige Aufgaben in Enzymen und anderen Proteinen.

Quellen

  1. 01EFSA Journal · 2009Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to phosphorus and function of cell membranes (ID 328), energy-yielding metabolism (ID 329, 373) and maintenance of bone and teeth (ID 324, 327) pursuant to Article 13(1) of Regulation (EC) No 1924/2006DOI 10.2903/j.efsa.2009.1219
  2. 02European Commission · 2012Commission Regulation (EU) No 432/2012 establishing a list of permitted health claims made on foods, other than those referring to the reduction of disease risk and to children's development and healthQuelle öffnen
  3. 03Nutrition Journal · 2009Phosphate decreases urine calcium and increases calcium balance: A meta-analysis of the osteoporosis acid-ash diet hypothesisFenton et al.DOI 10.1186/1475-2891-8-41PubMed 19754972
  4. 04Journal of Nutritional Science · 2026The impact of dietary phosphorus supplementation on postprandial metabolic outcomes: a systematic reviewEl Khoury et al.DOI 10.1017/jns.2026.10094
  5. 05EFSA Journal · 2015Scientific Opinion on Dietary Reference Values for phosphorusDOI 10.2903/j.efsa.2015.4185
  6. 062019The Role of Mineral and Trace Element Supplementation in Exercise and Athletic Performance: A Systematic ReviewQuelle öffnen
  7. 07National Institutes of Health, Office of Dietary SupplementsPhosphorus - Health Professional Fact SheetQuelle öffnen
  8. 08European Parliament and Council of the European Union · 2011Regulation (EU) No 1169/2011 on the provision of food information to consumersQuelle öffnen
  9. 09Scientific Committee on Food; EFSA Scientific Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies · 2006Tolerable Upper Intake Levels for Vitamins and MineralsQuelle öffnen
  10. 10European Food Safety Authority · 2019EFSA issues new advice on phosphatesQuelle öffnen
  11. 11German Federal Institute for Risk AssessmentProposed maximum levels for the addition of phosphorus/phosphate to foods including food supplementsQuelle öffnen
  12. 12Coordination Group for Mutual Recognition and Decentralised Procedures – Human; hosted by the European Medicines AgencyDisodium hydrogen phosphate / sodium dihydrogen phosphate, phosphate sodium: CMDh scientific conclusions and grounds for the variation, amendments to the product information and timetable for the implementation - PSUSA/00002737/202501Quelle öffnen
  13. 13US Food and Drug Administration · 2010Required Box WarningQuelle öffnen
  14. 14Health Products Regulatory AuthorityPhospho-soda: product informationQuelle öffnen
  15. 15ANSES – French Agency for Food, Environmental and Occupational Health & Safety – Ciqual French food composition table · 2025Almond, with peel, no added salt (CIQUAL 15000)Quelle öffnen
  16. 16ANSES – French Agency for Food, Environmental and Occupational Health & Safety – Ciqual French food composition table · 2025Broccoli, raw (CIQUAL 20057)Quelle öffnen
  17. 17ANSES – French Agency for Food, Environmental and Occupational Health & Safety – Ciqual French food composition table · 2025Egg, raw (CIQUAL 22000)Quelle öffnen
  18. 18ANSES – French Agency for Food, Environmental and Occupational Health & Safety – Ciqual French food composition table · 2025Lentil, dried (average) (CIQUAL 20359)Quelle öffnen
  19. 19ANSES – French Agency for Food, Environmental and Occupational Health & Safety – Ciqual French food composition table · 2025Oat flakes (CIQUAL 32140)Quelle öffnen
  20. 20ANSES – French Agency for Food, Environmental and Occupational Health & Safety – Ciqual French food composition table · 2025Orange, flesh without skin, without seeds, raw (CIQUAL 13034)Quelle öffnen
  21. 21ANSES – French Agency for Food, Environmental and Occupational Health & Safety – Ciqual French food composition table · 2025Pumpkin and squash, seed, dried (CIQUAL 15064)Quelle öffnen
  22. 22ANSES – French Agency for Food, Environmental and Occupational Health & Safety – Ciqual French food composition table · 2025Salmon, raw, farmed (CIQUAL 26036)Quelle öffnen
  23. 23ANSES – French Agency for Food, Environmental and Occupational Health & Safety – Ciqual French food composition table · 2025Spinach, raw (CIQUAL 20059)Quelle öffnen
  24. 24ANSES – French Agency for Food, Environmental and Occupational Health & Safety – Ciqual French food composition table · 2025Yogurt or fermented milk, plain (CIQUAL 19593)Quelle öffnen
  25. 25Deutsche Gesellschaft für ErnährungFAQ PhosphorQuelle öffnen
  26. 26EFSA Journal · 2005Opinion of the Scientific Panel on Dietetic products, nutrition and allergies [NDA] related to the tolerable upper intake level of phosphorusEFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA)DOI 10.2903/j.efsa.2005.233
  27. 27National Center for Biotechnology InformationPhosphorus | P (Element) - PubChemQuelle öffnen