Handgemalte Illustration von Lammkoteletts, Putenkeule, Rindersteak und Schweinefiletmedaillons.

Fleisch & Geflügel

Rindfleisch

Rindfleisch ist das Fleisch vom Hausrind und zählt zu rotem Fleisch. Es ist vor allem für Eiweiß, Eisen, Zink und Vitamin B12 bekannt.

Lebensmittel6 Quellen
Handgemalte Illustration eines rohen Rindersteaks mit feiner Fettmarmorierung.

Rindfleisch wird als Steak, Braten, Gulasch oder Hackfleisch zubereitet. Je nach Teilstück eignet es sich zum kurzen Braten, Grillen oder langsamen Schmoren. Geschmack, Zartheit und Fettgehalt unterscheiden sich zwischen den Teilstücken und hängen auch von der Zubereitung ab. Wenn du verschiedene Varianten vergleichst, achte darauf, ob sich die Angaben auf rohes oder gegartes Fleisch beziehen. Die Nährwerttabelle zeigt dir die Nährstoffmengen pro 100 g mit Quellenangabe.

Rindfleisch ist das Fleisch vom Hausrind und zählt zu rotem Fleisch. Es wird zum Beispiel als Steak, Braten, Gulasch oder Hackfleisch zubereitet.

Teilstück und Zubereitung

Je nach Teilstück eignet sich Rindfleisch zum kurzen Braten, Grillen oder langsamen Schmoren. Geschmack, Zartheit und Fettgehalt unterscheiden sich zwischen den Teilstücken und hängen auch von der Zubereitung ab. Achte beim Vergleichen von Nährwertangaben darauf, ob sie sich auf rohes oder gegartes Fleisch beziehen.

Nährstoffe in Rindfleisch

Rindfleisch liefert Eiweiß und enthält unter anderem Eisen, Zink und Vitamin B12. Die Nährwerttabelle zeigt die Nährstoffmengen pro 100 g.

Nährstoffe

Sicherheitshinweise

  • Vorsicht

    Rohes Fleisch sicher handhaben

    Rohes oder nicht ausreichend gegartes Rindfleisch kann Krankheitserreger übertragen. Bewahre es gekühlt auf und halte es von verzehrfertigen Lebensmitteln getrennt. Schwangere, kleine Kinder und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sollten Rindfleisch nur vollständig durchgegart essen. Das BfR empfiehlt, beim Erhitzen mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen zu erreichen. [1]

  • Gegenanzeige

    Bei Alpha-Gal-Syndrom meiden

    Bei Alpha-Gal-Syndrom kann Rindfleisch schwere allergische Reaktionen auslösen, häufig erst zwei bis sechs Stunden nach dem Essen. Halte dich an deinen allergologischen Behandlungsplan. Bei Atemnot, Schwellungen im Hals oder Kreislaufproblemen brauchst du sofort medizinische Notfallhilfe. [2]

  • Vorsicht

    Langfristigen Verzehr von rotem Fleisch begrenzen

    Rindfleisch zählt zu rotem Fleisch. Die IARC stuft unverarbeitetes rotes Fleisch als wahrscheinlich krebserregend ein; die Hinweise beim Menschen, insbesondere zu Darmkrebs, sind jedoch begrenzt. Das betrifft langfristige Verzehrgewohnheiten, nicht eine vorhersehbare Folge einer einzelnen Portion. Verarbeitetes Fleisch wird gesondert bewertet. [3]

  • Vorsicht · Erwachsene

    Rindfleisch zur gesamten Fleischmenge zählen

    Die DGE empfiehlt gesunden Erwachsenen höchstens 300 g Fleisch und Wurst insgesamt pro Woche. Rindfleisch zählt zu dieser Gesamtmenge, nicht zusätzlich dazu. Diese Ernährungsempfehlung ist keine toxikologische Sicherheitsgrenze und garantiert keinen risikofreien Verzehr. [4]

  • Vorsicht

    Bei Nierenerkrankungen die Menge individuell anpassen

    Bei chronischer Nierenerkrankung muss die Menge an Eiweiß und Phosphor gegebenenfalls angepasst werden; das betrifft auch Rindfleisch. Besprich passende Portionen mit deinem Behandlungsteam. Unter Dialyse kann der Eiweißbedarf steigen, daher ist eine pauschale Einschränkung nicht sinnvoll. [5]

Häufige Fragen

Zählt Rindfleisch zu rotem Fleisch?

Ja. Rindfleisch zählt zu rotem Fleisch.

Welche Nährstoffe sind in Rindfleisch enthalten?

Rindfleisch ist eine Quelle für Eiweiß, Eisen, Zink und Vitamin B12.

Wie viel Eiweiß enthält Rindfleisch?

Die Zusammensetzungstabelle gibt 20,7 g Eiweiß pro 100 g an.

Enthält Rindfleisch Ballaststoffe?

Laut Zusammensetzungstabelle enthält Rindfleisch 0 g Ballaststoffe pro 100 g.

  • Hähnchenbrust

    Hähnchenbrust ist das helle Brustfleisch des Huhns. Ohne Haut ist sie ein mageres, proteinreiches Stück, das sich zum Braten, Grillen oder schonenden Garen eignet.

Quellen

  1. 01Bundesinstitut für RisikobewertungLebensmittelinfektionen im Privathaushalt – Quellen erkennen, Risiken vermeidenQuelle öffnen
  2. 02Centers for Disease Control and PreventionSymptoms of Alpha-gal SyndromeQuelle öffnen
  3. 03World Health OrganizationCarcinogenicity of red and processed meatQuelle öffnen
  4. 04Deutsche Gesellschaft für ErnährungFisch, Fleisch, Wurst und EierQuelle öffnen
  5. 05National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney DiseasesHealthy Eating for Adults with Chronic Kidney DiseaseQuelle öffnen
  6. 06ANSES – French Agency for Food, Environmental and Occupational Health & Safety – Ciqual French food composition table · 2025Beef, round, raw (CIQUAL 6102)Quelle öffnen